Asparagi alla Milanese (Spargel Mailänder Art)

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Typisch für die Küche der lombardischen Hauptstadt

Wusstet ihr, dass Spargel bereits bei den Griechen und Römern als Heilgemüse galt? Vor 700 Jahren kam es sogar soweit, dass der Imperatore di Roma, der Kaiser von Rom aufgrund der hohen Spargelpreise ein Gesetz erließ, das den Spargelhöchstpreis festlegte. Nicht verwunderlich eigentlich, denn mit seinem leicht nussigen Geschmack peppt er eine Vielzahl von Gerichte auf und die relativ kurze Erntezeit macht ihn natürlich besonders attraktiv!

Ich hab mich diesmal für die Asparagi alla Milanese entschieden, weil das Gericht schnell zuzubereiten ist. Die Kombination aus Spargel und Ei ist außerdem besonders leicht und der Geschmack des Spargels kommt aufgrund der Einfachheit des Gerichts bestens zum Tragen.

2018-04-20 11.45.34

Zutaten (für 2 Personen)

  • 500g Spargel
  • 2 Eier
  • geriebener Parmesan oder Pecorino
  • Salz
  • Pfeffer

Zuerst wascht ihr den Spargel, dann schneidet ihr seine holzigen Enden weg. Diese könnt ihr aufheben, um daraus eine schmackhafte Spargelsuppe zubereiten. Hier geht’s zum Rezept!

Als nächstes bringt ihr in einem hohen Kochtopf gesalzenes Wasser zum Kochen und stellt den Spargel aufrecht hinein. Aufrecht deshalb, weil die Spitzen weniger lange gekocht werden müssen als der untere Teil des Spargels. Dafür braucht ihr keinen speziellen Spargeltopf oder Spargeleinsatz- die nehmen nur Platz in der Küche weg 😉 Es reicht die Spargelstangen mit Küchengarn zusammenzubinden. Nach 7-8 Minuten nehmt die Asparagi heraus und richtet sie auf den Tellern an.

In der Zwischenzeit bereitet das Uovo all’ Occhio di Bue, das Ei im Bullauge, wie das Spiegelei liebevoll von den Italienern genannt wird, zu. Gebt etwas Öl in eine beschichtete Pfanne und schlägt vorsichtig die Eier auf, sodass das Eigelb ganz bleibt. Salzt und pfeffert sie. Die Eier sollen bei hoher Hitze mit geschlossenem Deckel gebraten werden. Nach ca. 1-2 Minuten, wenn das Eigelb noch glänzend ist, hebt ihr es auf den angerichteten Spargel.

Zum Schluss verteilt ihr noch geriebenen Parmiggiano oder Pecorino und etwas Olio di Oliva auf dem Gericht! Dazu passt getoastetes Brot.

Wie der Volksmund so schön sagt: „Bis Johanni nicht vergessen: sieben Wochen Spargel essen.” Die Spargelsaison endet am Johannistag (24. Juni) und bis dahin wollen wir das Edelgemüse natürlich noch besonders oft genießen! Viel Vergnügen beim Nachkochen 🙂

Die Schritt-für- Schritt- Anleitung findet ihr hier:

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