Pasta con Cavolfiore e Pancetta

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Pasta für die kalte Jahreszeit

Also eins kann ich euch sagen, nachdem ich den Haushalt seit über einem Jahr mit einem Italiener teile: Unsere Ideen und Vorstellungen von den Landsmännern unseres südwestlich angrenzenden Nachbarstaates und ihren Bezug zu Pasta sind gar nicht mal so falsch! Pasta ist den Italienern heilig und da gilt es so allerlei zu beachten, wenn man keine brutta figura machen will!

Daher teile ich nun ein paar Dinge mit euch, die ich bisher gelernt habe:

3 Pasta-Axiome

Pasta oggi, domani e dopodomani

Pasta kann jeden Tag verzehrt werden. In unseren Breiten kennen wir meist Bolognese, Carbonara, Pesto und manches mehr! Italiener hingegen passen die Soße der Jahreszeit an. Somit entstehen Pastagerichte, die für uns eher befremdend klingen, wie Pasta mit Karfiol und Speck.

Pasta-Rezepte zeichnen sich also durch den Rhythmus der Jahreszeiten aus und begrüßen saisonale Lebensmittel!

Welche Pasta zu welcher Soße?

Inzwischen hab ich ein Gefühl dafür entwickelt, welche Soße zu welcher Pastaform passt. Das ist auf den ersten Blick gar nicht so einfach, es gibt aber Regeln!

  • Linguine ai frutti di mare
  • Trofie con pesto
  • Orecchiette alle cime di rapa
  • Tagliatelle al ragù
  • Penne all’arrabbiata

Habt ihr euch schon einmal gefragt warum wir manche Soßen immer mit einer bestimmten Pasta serviert bekommen?

Jede Pasta-Form wartet auf einen besonderen Partner. Dabei kann Pasta mit nahezu allen Lebensmitteln kombiniert werden: Fleisch, Fisch, Gemüse, Käse, Hülsenfrüchte,…

Jede Pasta-Form eignet sich unterschiedlich gut dafür, Soßen aufzunehmen. Je nach Größe und Oberfläche (gerillt, glatt, dick oder dünn) ist das Geschmackserlebnis anders.

Im Allgemeinen gilt: Je robuster die Soße, desto breiter, kürzer und strukturierter die Pasta. Fleischsoßen werden also zum Beispiel mit Paccheri oder Tortiglioni serviert.

Ohne Waage keine Pasta

Stellt euch vor, ihr kocht Pasta für 3 Personen. Die Berechnung der Pasta, die in den Topf kommt, erfolgt für einen Italiener folgendermaßen:

Sophie isst 80g Pasta, Marco 150g, Patrik 130g. Das macht zusammen 360g Pasta!

Die Berechnung erfolgt also keinesfalls willkührlich. Auch wenn später natürlich nicht abgewogen wird, wer wie viel Pasta bekommt 🙂

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Zutaten (für 2 Personen)

  • 200 g Fussili
  • 1 kleiner Karfiol
  • 75 g Pancetta (Bauchspeck)
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Salz
  • geriebener Pfeffer
  • frisch geriebener Parmesan
  • Chili nach Belieben
  1. Karfiol waschen, Strunk entfernen und in mittelgroße Röschen zerteilen. Salzwasser zum Kochen bringen und Karfiol bissfest kochen. Mit einem Sieb aus dem Wasser fischen und zur Seite stellen.
  2. Im selben Wasser kocht ihr nun die Pasta al dente.
  3. Währenddessen schneidet ihr die Speckschwarte ab. Den übrigen Speck zuerst in Scheiben, dann weiter in kleine Streifen schneiden. Ohne Öl in einer beschichteten Pfanne auf mittlerer Stufe für ca. 5 Minuten zusammen mit der geschälten, ganzen Knoblauchzehe anbraten.
  4. Karfiolröschen dazugeben, salzen, pfeffern und einen Schöpflöffel vom Nudelwasser daruntermischen. Wer möchte, die Chilichote hinzugeben.
  5. Pasta abseihen und in der Pfanne mit Karfiol und Pancetta vermischen. Knoblauch entfernen und Pasta mit frisch geriebenem Parmesan servieren.

 

2 Gedanken zu “Pasta con Cavolfiore e Pancetta

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