Trofie mit Pesto

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In den Kücheninterviews erzählt Simona aus Ligurien vom Lieblingsrezept aus ihrer Kindheit:

„Meine Großmutter ließ mich das Pesto in einem Mörser aus Marmor zubereiten. Das echte Pesto wird nicht im Mixer zerkleinert, sondern im Mörser zerstampft (auf italienisch pestare, daher der Name Pesto). Dies geschah mit einem geeigneten Holzstößel. Dadurch kann sich die Soße durch den Strom des Mixers nicht erwärmen und behält ihren ursprünglichen Geschmack von frischem Basilikum. Dieses echte Pesto hat einen völlig anderen Geschmack als jedes andere Pesto, es ist einzigartig und sehr lecker. Das ist das Rezept meiner Kindheit.“

Wie jedes traditionelles Rezept variiert auch das Pesto alla Genovese je nach Familienrezept hinsichtlich der Zutaten und der Zubereitungsweise. Simona hat mir das Rezept ihrer Großmutter verraten. Ihr könnt das Pesto im Marmormörser zubereiten oder im Mixer, wenn ihr so wie ich keinen Mörser zuhause habt.

Ich habe für das Rezept Trofie genommmen, eine typische Pastaform aus Ligurien. Alternativ eignen sich auch Spaghetti, Penne oder Fussilli.

Zutaten (per 4 Portionen Trofie mit Pesto):

  • 50g Basilikum
  • 15g Pinienkerne
  • 70g Parmesan
  • 30g Pecorino (Alternativ: durch Parmesan ersetzen)
  • 60ml Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • eine Prise Salz
  • etwas frisch geriebener Parmesan zum Garnieren

Basilikumblätter waschen und abtrocknen. Basilikum, geriebenen Parmesan und Pecorino sowie Pinienkerne, Knoblauchzehe, Olivenöl und Salz im Mixer zerkleinern.

Pasta im Salzwasser al dente kochen. 2 Esslöffel vom Nudelwasser unter das Pesto mischen. Pasta abseihen und zurück in den Topf leeren. Mit dem Pesto vermengen und Trofie mit Pesto mit etwas frisch geriebenem Parmesan servieren.

Haltbarkeit

  • Im Kühlschrank: Das Pesto in einen Behälter geben, mit Olivenöl bedecken und abdecken. Auf diese Weise hält es sich für eine Woche.
  • Im Tiefkühlfach: Wollt ihr das Pesto für längere Zeit konservieren, so könnt ihr es einfrieren.

Ein Gedanke zu “Trofie mit Pesto

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