Tafelspitz mit Wurzelgemüse und Semmelkren

In Zusammenarbeit mit EP:Austria, Kotányi und Seidl Fleischerhandwerk habe ich nun einen Klassiker der Wiener Küche auf den Tisch gezaubert. Den Tafelspitz mit Wurzelgemüse und Semmelkren.

Legende

Der Tafelspitz ist ein Klassiker der Wiener Küche, aber woher kommt eigentlich sein Name? Der Legende nach hat seine Bezeichnung mit Kaiser Franz Joseph zu tun. Dieser pflegte das Mahl mit einer Reihe von Beratern und Generälen an einer großen Tafel einzunehmen. Der Kaiser, der natürlich an der Spitze der Tafel Platz nahm, bekam stets das beste Stück vom Rind. Dieses nannte man folglich Tafelspitz. Zum Unglück seiner Gäste mussten diese unter seiner Herrschaft gemeinsam mit ihm das Besteck niederlegen. Und da der Kaiser natürlich zuerst serviert bekam und auch noch als schneller Esser bekannt war, bekamen die Gäste das edle Fleisch kaum je zu kosten und blieben oft hungrig.

Verzehr

Üblicherweise wird zuerst die Rindsuppe serviert. Als Einlage empfehle ich Frittaten, Griesnockerl oder Leberknödel. Als Hauptgang folgt der Tafelspitz. Dazu habe ich Semmelkren gereicht. Weitere beliebte Beilagen sind Rösterdäpfel, Cremespinat und Dillfisolen. Dazu passt auch eine Schnittlauchsoße und Apfelkren.

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Thymian-Risotto mit Artischocken

In Zusammenarbeit mit EP:Austria und Kotányi hab ich dieses Mal ein leckeres Thymian-Risotto mit Artischocken gezaubert. Natürlich könnt ihr die Artischocken auch frisch kaufen. Ich hab allerdings gegrillte aus dem Glas hergenommen, die ganzjährlich zur Verfügung stehen. Das Gericht eignet sich auch für Gäste. Ideal kombinieren lässt es sich mit einem guten Glas Weißwein.

Sucht ihr nach weiteren Rezepten mit den leckeren Artischockenherzen, dann hab ich hier noch ein Rezept für euch: Kartoffel-Artischocken-Salat.

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Schoko-Birnenkuchen

Wer Birnen liebt, muss unbedingt meinen saftigen Schoko-Birnenkuchen vom Blech ausprobieren. Er hält, was er verspricht. Durch den geringen Anteil an Mehl im Teig wird er extra schokoladig.

Doch nun von Anfang an. Die Birnen werden in Johannisbeersaft, Zimt und Zucker zu einem Kompott eingekocht. Die Schokolade wird geschmolzen und der Teig für den Schokokuchen wird vorbereitet. Schließlich verteilt ihr die Birnen auf dem am Blech glatt gestrichenen Schokokuchen und backt ihn. Zum krönenden Abschluss kommt noch eine Mischung aus Traubengelee und Birnensud auf die Birnen. Tadaaa, fertig ist der Schoko-Birnenkuchen.

Hier hab ich ein weiteres Rezept für euch, in der die Birne der Star ist: Zwetschken-Birnen-Chutney in Balsamico.

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Schokoladen Salami

Die Schokoladen Salami hab ich erstmals bei Freunden in Italien gegessen. Sie ist ein Klassiker unter den italienischen Süßigkeiten. Den Namen verdankt sie dem Umstand, dass sie in ihrer Form und Aufmachung einer Salami ähnelt. Tatsächlich besteht sie aus einfachen Butterkeksen, Schokolade, Eiern, Zucker, Butter und etwas Rum. Nachdem sie zu einer Rolle geformt wird, rastet sie im Kühlschrank am besten für die ganze Nacht.

Da sie aus wenigen Zutaten besteht und ganz ohne Backen gelingt, ist sie sehr schnell zubereitet und eignet sich auch als Mitbringsel. Weitere Geschenkideen findet ihr hier: Gruß aus der Küche.

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Nussbraten mit Polentasternen und Steinpilzsoße

Na, habt ihr euch schon überlegt, was heuer zu Weihnachten auf den Tisch kommt? Ich schlag euch diesmal etwas vegetarisches vor. Und zwar einen Nussbraten mit Polentasternen und Steinpilzsoße. Der Braten ist relativ schnell auf dem Tisch, ihr könnt alles gut vorbereiten und könnt dann einen stressfreien Abend verbringen.

Soll doch Fleisch auf den Tisch kommen, empfehle ich die saftigen Rindsrouladen in Biersoße.

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Schoko-Chili-Torte

Lust auf Schokoladentorte? Dann hab ich hier etwas Innovatives für euch! Anstatt dem üblichen Schokokuchen gibt es nun eine feurige Variante. Denn ich ergänze die Zartbitterschokolade mit Chiliflocken. Das peppt die Torte ordentlich auf. Meiner Erfahrung nach wird die Kombination von den Gästen sehr willkommen geheißen. Weiters gibt es frische Früchte auf der Schoko-Chili-Torte. Diese sorgen nicht nur optisch für einen Hingucker. Sie sorgen auch geschmacklich für einen frischen Kontrast zur vollmundigen Schokotorte. Spätestens beim weichen Kern angelangt, kann der Torte aber wirklich niemand mehr widerstehen. Die Feinspitze unter euch servieren die Torte zusätzlich mit einer eisigen Kugel Vanilleeis.

Mundet euch die Kombination aus Schokolade und Chili? Dann hab hier noch ein weiteres Rezept für euch: feurige Schoko-Himbeer-Tarte.

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Spaghetti all’Amatriciana

Die Spaghetti all’Amatriciana sind ein traditionell italienisches Gericht. Sie kommen ursprünglich aus Amatrice, einer Stadt 150km nordöstlich von Rom, daher auch der Name Amatriciana. Die Pasta ist schnell auf dem Tisch. Zu den wenigen Zutaten zählen Guanciale, Tomaten, Pecorino und Chili. Guanciale ist ein Speck aus der Schweinebacke, der sehr viel Fett enthält. Da man ihn in unseren Breiten nicht so häufig findet, empfiehlt sich ersatzweise Pancetta (Bauchspeck).

Tradition

Das Gericht dürfte von den Hirten kommen, die eben nur lang haltbare Lebensmittel in die Berge mitnehmen konnten. Tatsächlich findet bis heute in Amatrice am letzten Augustwochenende die „Sagra degli Spaghetti all’amatriciana“ statt. Dabei handelt es sich um ein Spaghettifest, bei dem ganze Berge des Nudelgerichtes unter die Menschen gebracht wird.

Hier hab ich noch ein weiteres Rezept mit einer authentischen Geschichte und einer Videoanleitung für euch: Spaghetti alla Carbonara.

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Hier seht ihr einen Turm aus Schoko-Nussschnitten

Schoko-Nussschnitten

Die Basis der Schoko-Nussschnitten bildet ein klassischer Mürbteig. Dieser wird mit einer fruchtigen Marillenmarmelade bestrichen. Als Nächstes folgen die verschiedensten Nüsse, wie etwa Mandeln, Haselnüssen und Pistazien. Für den krönenden Abschluss sorgt cremige weiße Schokolade. Die Schoko-Nussschnitten erfreuen als Leckerbissen zum Kaffeekränzchen. Sie sind auch ideal für die Vorweihnachtszeit. Da hab ich übrigens noch ein paar weitere Ideen für euch: Weihnachtsbäckerei.

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KÜCHENGESPRÄCHE MIT Luana (Abruzzen)

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Die Küchengespräche mit Luana (Abruzzen) handeln von der Italienerin und ihrer Herkunftsregion mit ihren typischen Gerichten und Traditionen. Die Abruzzen sind eine östlich von Rom gelegene Region. Wie Luana im Interview beschreibt, ist das Land sehr vielseitig. Es besteht zum einen aus rauer Landschaft mit typischen Bergdörfern. Zum anderen gibt es aber auch die Adriaküste mit den Trabocchi. Das sind hölzerne Fischfangkonstruktionen, die ihr auf dem Foto seht. Luana gibt uns einen Einblick in die Traditionen ihrer Herkunftsregion. Aber am besten ihr lest in den Küchengespräche mit Luana (Abruzzen) doch einfach selbst.

Ich habe die Küchengespräche mit Luana (Abruzzen) für euch auf Deutsch übersetzt. Wollt ihr sie in Originalsprache lesen,

Ecco l’intervista in italiano: Food Interview con Luana del Abruzzo.

Hallo Luana. Erzähl uns doch mal ein wenig darüber, wer du bist und wo du aufgewachsen bist.

Ich wurde vor ungefähr 30 Jahren in Vasto geboren. Das ist eine Stadt im südlichen Teil von den Abruzzen an der Trabocchi-Küste. Dort hab ich bis zu meinem 27. Lebensjahr verbracht. An der Universität von d’Annunzio in Chieti habe ich Klinische Psychologie studiert. Danach bin ich aus beruflichen Gründen nach Mailand gezogen. Dort lebe ich bis heute.

Was bedeutet Essen für dich?

Essen ist für mich eine Form des Austauschs und des Teilens. Es steht für Werte und Traditionen, die weitergegeben werden. Essen kann auch Erinnerungen an vergangene Momente und gelebte Emotionen hervorrufen.

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