Paccheri mit Lachs, Oliven und Limettenzesten

Italienische Gerichte sind meist einfach und schnell zubereitet. So gelingen auch die Paccheri mit Lachs, Oliven und Limettenzesten im Handumdrehen.

Wie im Allgemeinen bei der Cucina Italiana gilt es dabei aber eins zu beachten: die Qualität der Zutaten! Am besten investiert ihr in ein qualitativ hochwertiges Lachsfilet und in gute Oliven. Die Kombination aus zartem Lachsfleisch, fruchtigen grünen Oliven und der intensiv-frischen Zitrusnote durch die grünen Limetten garantiert für eine Geschmacksexplosion.

Wer dieses Gericht liebt, sollte unbedingt auch Paccheri mit Meeresfrüchten ausprobieren.

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Trofie mit Pesto

In den Kücheninterviews erzählt Simona aus Ligurien vom Lieblingsrezept aus ihrer Kindheit:

„Meine Großmutter ließ mich das Pesto in einem Mörser aus Marmor zubereiten. Das echte Pesto wird nicht im Mixer zerkleinert, sondern im Mörser zerstampft (auf italienisch pestare, daher der Name Pesto). Dies geschah mit einem geeigneten Holzstößel. Dadurch kann sich die Soße durch den Strom des Mixers nicht erwärmen und behält ihren ursprünglichen Geschmack von frischem Basilikum. Dieses echte Pesto hat einen völlig anderen Geschmack als jedes andere Pesto, es ist einzigartig und sehr lecker. Das ist das Rezept meiner Kindheit.“

Wie jedes traditionelles Rezept variiert auch das Pesto alla Genovese je nach Familienrezept hinsichtlich der Zutaten und der Zubereitungsweise. Simona hat mir das Rezept ihrer Großmutter verraten. Ihr könnt das Pesto im Marmormörser zubereiten oder im Mixer, wenn ihr so wie ich keinen Mörser zuhause habt.

Ich habe für das Rezept Trofie genommmen, eine typische Pastaform aus Ligurien. Alternativ eignen sich auch Spaghetti, Penne oder Fussilli.

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Pasta mit Meeresfrüchten

In den Kücheninterviews befrage ich Italienerinnen und Italiener zu regionalen Essgewohnheiten und persönlichen kulinarischen Vorlieben. Francesco aus Apulien hat sich für Eatalicious ein Rezept gewunschen, in dem ich zeige, wie Pasta mit Meeresfrüchten auf einfache und leckere Weise zubereitet werden kann. Diesen Wunsch hab ich ihm nur all zu gerne erfüllt, nachdem ich selbst ein großer Fan von Meeresfrüchten bin. Das Rezept hab ich im Urlaub bei der italienischen Schwiegermutter zubereitet. Diese wohnt an der süditalienischen Küste, wo Fisch an Hülle und Fülle verfügbar ist.

Tiefgekühlt oder frischer Fisch?

Nicht immer haben wir den Fischhändler unseres Vertrauens in Reichweite, daher erkläre ich euch in diesem Beitrag, wie ihr die Pasta mit frischen und mit tiefgekühlten Meeresfrüchten zubereiten könnt.

Qualität vor Quantität

Auf die Frage, was die italienische Küche so besonders macht, antwortet Francesco: „Semplicità: pochi ingredienti ma di grande qualità.“ Wie so oft bei authentisch italienischen Gerichten steht die Qualität und nicht die Quantität der Zutaten im Vordergrund. Verwendet wird an Meeresfrüchten, was zur Verfügung steht: Garnelen, Tintenfisch, Venusmuscheln, Miesmuscheln oder Jakosbmuscheln. Dazu kommen gutes Olivenöl, geschmackvolle Tomaten und frische Petersilie. Ich verwende für die Pasta gerne Paccheri. Aber auch Spaghetti oder Linguine munden wunderbar.

Zutaten (für 4 Portionen Pasta mit Meeresfrüchten):

  • 450g Paccheri (Alternativ: Spaghetti oder Linguine)
  • 200g Tintenfisch
  • 150g Garnelen
  • 200g Miesmuscheln
  • 150g Venusmuscheln
  • ca. 20 Cocktailtomaten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Olivenöl
  • 50 ml Weißwein
  • etwas Petersilie
  • etwas Pfeffer

Variante 1: Frische Meeresfrüchte

Miesmuscheln und Venusmuscheln ein paar Minuten abgedeckt köcheln bis sie sich öffnen. Etwa die Hälfte der Muscheln aus der Schale lösen und etwas vom filtrierten Kochwasser aufheben. Knoblauchzehe in einer großen Pfanne in Olivenöl anschwitzen, Tintenfisch in Ringe schneiden und hinzufügen. Nach 5 Minuten die Garnelen hinzufügen, nach weiteren 5 Minuten den Pfanneninhalt mit Weißwein ablöschen.

Eine Schüssel mit Wasser füllen und die Tomaten darin auspressen, sodass die Samen im Wasser bleiben. Tomaten vierteln, zu den Meeresfrüchten geben und weiterköcheln. Nach Bedarf etwas vom Kochwasser der Muscheln hinzufügen.

Pasta in einem Topf mit Salzwasser al dente kochen. Inzwischen die Petersilie klein hacken, zu den Meeresfrüchten geben, mit Pfeffer würzen und einem Schöpflöffel Pastawasser aufgießen. Knoblauchzehe entfernen, Paccheri abseihen und in der Pfanne mit den Meeresfrüchten vermischen. Pasta mit Meeresfrüchten servieren.

Variante 2: Tiefgekühlte Meeresfrüchte

Kauft ihr die Meeresfrüchte tiefgekühlt, lasst sie zuerst auftauen, spült sie mit frischem Wasser ab und lasst sie abtropfen. Die Zubereitung ist äquivalent zu jener mit dem frischen Fisch. Die Muscheln müssen vorher allerdings nicht gekocht werden, sondern kommen direkt zu den Garnelen und Tintenfisch.


Mediterraner Rollgerstensalat

Regionalität

Die wenigsten Personen wissen um diese alte Getreideart, die schon die alten Ägypter zu schätzen wussten. Tatsächlich wächst sie direkt vor unserer Haustüre in Österreich. Aus der Vielfalt der Rezepte, die sich aus ihr zaubern lassen, wie etwa Suppen, Eintöpfe, Laibchen und Salate stell ich euch heute dieses vor: Mediterraner Rollgerstensalat. Das Rezept ist übrigens leicht verdaulich, hat einen hohen Energiewert und ist reich an gesunden Nährstoffen.

Warmer oder kalter Genuss

Das Gericht mundet sowohl warm als auch kalt. Ihr könnt es problemlos am Vortag für die Arbeit vorbereiten. Es hält sich auch mehrere Tage im Kühlschrank.

Wer dieses Rezept mag, dem schmeckt bestimmt auch der Dinkelreisssalat mit Burrata.

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Mini-Pizzen aus Blätterteig

Beim Pizza-Workshop im Küchenstudio von EP: Austria in Wiener Neudorf bereiteten wir 3 verschiedene Pizzen zu. Eine Variante darunter waren neben der Vollkornpizza und der Pizza Fritta die Mini-Pizzen aus Blätterteig auch Pizzette genannt.

Sie bieten sich wunderbar als Vorspeise oder als Mitbringsel zu einer Party an. Die Pizzette werden in kürzester Zeit zubereitet, schmecken köstlich und können je nach Geschmack belegt werden. Hier präsentiere ich euch meine Lieblingsvarianten.

Hier findet ihr den den Beitrag zu einem weiteren Workshop, bei dem wir ein italienisches Menü zubereitet haben: Workshop Cena Italiana.

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Pizza Fritta

Beim Pizza-Workshop im Küchenstudio von EP: Austria in Wiener Neudorf bereiteten wir 3 verschiedene Pizzen zu. Eine davon war diese leckere Pizza Fritta.

Die Pizza Fritta ist eines der Markenzeichen Neapels. Beim Workshop haben wir sie in der Fritteuse zubereitet, ihr könnt sie aber genauso gut in einer Pfanne mit Öl frittieren.

Weitere Pizzen, die wir beim Workshop auf den Tisch zauberten, waren die Vollkornpizza all’Ortolana sowie die Mini-Pizzen aus Blätterteig, auch Pizzette genannt.

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Spinatgnocchi mit Kurkuma-Parmesanchips

Saisonales im Mai

Im Mittelpunkt der Blogger-Bewegung #wirliebensaisonal steht diesen Monat der Mai mit seinen saisonalen Früchten und Gemüsesorten.

Nun haben wir uns zusammen getan, um euch mit vielfältigen saisonalen Rezepten zu versorgen, die wir euch von 04.-10.05.2020 unter dem Hashtag #wirliebendenmai auf Instagram verlinken. Die Links zu den Rezepten findet ihr aber auch unter diesem Rezept!

Ich hab sogleich an den Spinat gedacht und diese leckeren Spinatgnocchi mit Kurkuma-Parmesanchips zubereitet:

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Vollkornpizza all’Ortolana

Beim Pizza-Workshop im Küchenstudio von EP: Austria in Wiener Neudorf bereiteten wir 3 verschiedene Pizzen zu. Eine davon war diese leckere Vollkornpizza all’Ortolana. Außerdem gab es noch die Pizza Fritta und die Mini-Pizzen aus Blätterteig.

Ortolana bedeutet Gemüsegärtnerin. Diesen Namen verdankt die Pizza dem Umstand, dass sie mit Gemüse, meist mit gegrillten Melanzani, Zucchini und Paprika, belegt wird. Das besondere an dieser Pizza ist, dass sie zu 50% aus Vollkornmehl besteht.

Hier findet ihr den den Beitrag zu einem weiteren Workshop, bei dem wir ein italienisches Menü zubereitet haben: Workshop Cena Italiana.

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